Adelhauser Kloster Freiburg

Typologie:Sanierung Kloster zu Verwaltungsgebäude
Zeitraum:ab 2010
Fläche:2000m²
Baukosten:k.A.
Konzept:
Die Bausubstanz des barocken Adelhauser Klosters im Herzen von Freiburg ist ohne eine umfassende Sanierung unbenutzbar geworden. Ziel ist die Erhaltung des historischen Gebäudes aus dem 17. Jahrhundert. Mit der städtischen Nutzung soll die Schaffung eines zentralen Verwaltungsgebäudes für die Stiftungsverwaltung bis zum Jahr 2011 einhergehen.

Bisher ist die Stiftungsverwaltung auf vier Standorte verteilt. Die rund 50 Mitarbeiter/innen sollen im Laufe des Jahres 2013 ins Adelhauser Kloster umziehen. Dann stehen der Verwaltung rund 1600 m2 als Bürofläche zur Verfügung – zuzüglich der Nebenflächen, zu denen vor allem der Kreuzgang des Klosters zählt, der aus Denkmalschutzgründen in seiner ursprünglichen Form wieder hergestellt wird. Zuvor hatte die Stadt fast 80 Jahre lang das Gebäude als Mieterin genutzt – zuletzt für das Naturkunde- und Völkerkundemuseum. Das Kloster ist in die höchste Kategorie des Denkmalschutzgesetzes eingestuft, was die Sanierungsarbeiten zusätzlich erschwert.

Nach der vorangeschrittenen Sanierung übernahmen mARTin Architekten ab 2010 unter anderem die Werkplanung und Ausschreibung der Gewerke Schreiner, Tischler-Einrichtung, Systemtrennwände, Stahl-/Holz-/Brandschutztüren, Schlosser, Fliesen-, Parkettarbeiten, Fensterbau und der Restauration historischen Holztüren und Einbauten. Die europaweite Ausschreibung erfordert dabei ein hohes Maß an Detailplanung und Abstimmung mit allen Fachplanern und Beteiligten.